I fell in love with Bristol

Bristol: mein erster Eindruck in der Fußgängerzone beim Busbahnhof: nicht schön, aber irgendwie eine angenehme, höchst lebendige Atmosphäre. Zu dem Zeitpunkt kannte ich freilich die schönen Teile der Innenstadt noch nicht. Ich war begeistert!

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Und so folgte nach einem netten Plausch mit dem Busfahrer (des Busses, der mich von Stratford nach Bristol gebracht hatte) das Wälzen des Reiseführers und rumtelefonieren, ob es nicht irgendwo in Bristol noch ein Bett gibt. Gab’s nicht. Vielleicht auch ganz gut, denn die Unterkunft in Bath war ja schon bezahlt. Aber Bath hatte ich mir als Straßenmusikort ausgesucht und das ganze Straßenmusikding geht ja nun nicht so richtig auf. Aber: es gibt regelmäßige Busse zwischen beiden Städten bis Mitternacht. Und so entschied ich, nach Bath zu fahren, mein Zimmer zu beziehen und – mich wieder auf den Weg nach Bristol zu begeben. Das ganze hat mich freilich fast 4 Stunden gekostet: Bus fahren und auf Busse warten und eine kleine Odyssee mit schwerem Gepäck um meinen Zimmerschlüssel zu bekommen. Das Zimmer liegt im Unicampus außerhalb der Stadt. Wusst ich ja, hat mich gestern aber doch mit Wucht getroffen nach dem Bristol-Flash 🙂 Aber gut: das Tagesticket für den Bus in Bristol UND Bath gibt’s für sagenhafte 7 £. Doof nur: in den Ferien fährt nachts kein Bus mehr zum Campus – also nochmal 10 £ für’s Taxi!
In Bristol hab ich ein großartiges Konzert gehört: Brains In Vats! Eine Art Live-Techno, oft schön schräg und live wahnsinnig kraftvoll. Fantastisch!
Und dann um Mitternacht zurück nach Bath. Sehr beeindruckend: die entspannte Atmosphäre im Bus mit lauter Ange- bis Betrunkenen – hier sagt jeder beim Aussteigen Danke zum Busfahrer. In Dresden biste schon merkwürdig, wenn du Hallo und Tschüss sagst.